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 Neue Hinweise auf Serienfehler in NVIDIA Grafikprozessoren

Grafik | 27.08.2008, 09:06
Vor einigen Wochen musste NVIDIA eingestehen, dass ein Fertigungsfehler bei Notebook-GPUs hohe Bilanzbelastungen durch eine notwendige Rückrufaktion bewirken würde. Nur wenige Tage später machten Gerüchte die Runde, dass neben den von NVIDIA eingestandenen Notebook-Grafikchips auch die an sich baugleichen Desktop-Pendants betroffen sein sollten. Diese Gerüchte halten sich bis heute und werden von NVIDIA dementiert. Doch im Umfeld des IDF wurden die Gerüchte wieder in den Vordergrund gebracht und mit neuen Hinweisen hinterlegt.

In erster Linie zitiert der Inquirer aus einem internen "Product Change Notification" (PCN) Papier, dass NVIDIA im Desktop G86 das Lötmaterial ändert, was zur ursprünglichen Problematik der Notebook-Chips mit aufgebrochenen Verbindungen zum Package passen würde. Während NVIDIA dies damit erklärt, dass Anpassungen in einem Produkt grundsätzlich auch in verwandten Produkten umgesetzt würden, will der Inquirer hier einen Beleg dafür sehen, dass das Problem auch hier einer Lösung bedarf. Die offizielle Begründung im PCN ist "enhance package robustness", also die Haltbarkeit des Chip-Gehäuses zu verbessern.

Begründet wird diese Ansicht durch die Argumentation, dass es guter Gründe bedarf ein dem Ende seines Lebenszyklus entgegengehendes Produkt noch einmal zu verändern und den notwendigen Validierungsaufwand neu zu betreiben. Warum also etwas ändern, das laut Herstellerangaben problemlos funktioniert? Geändert werden die Chips G86-303-A2 und G86-103-A2 sowie das Kit G86-213-A2.

Noch einen Schritt weiter geht TG Daily, wo zu lesen ist, dass neben dem G86 auch G84- und aktuellere G92-Chips betroffen sein sollen, was sich mit früheren Informationen deckt. Noch unbestätigt sollen Fehler im G94 sein. Summa summarum wären dies rund 70 Millionen Grafikkarten, die potenziell fehlerhaft wären. Leider wird die Quelle der Informationen nicht genannt. Die von NVIDIA zugestandenen 200 Millionen US-$ deuten aber darauf hin, dass nicht einmal unter den 15 Millionen Notebook-Chips ein genereller Austausch notwendig ist.

[tm]



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